Allgemeines

Die Wiener Städtische Versicherung AG Vienna Insurance Group ist der führende österreichische Versicherungskonzern in Zentral- und Osteuropa und damit auch die größte börsennotierte Versicherungsgruppe Österreichs mit Sitz am Schottenring 30, 1010 Wien. Die Wiener Städtische Wechselseitige Versicherungsanstalt-Vermögensverwaltung bezieht als oberste Muttergesellschaft die Wiener Städtische Versicherung AG Vienna Insurance Group in ihren Konzernabschluss mit ein.

Die Versicherungsgesellschaften der Vienna Insurance Group bieten qualitativ hochwertige Versicherungsdienstleistungen sowohl im Lebens- als auch im Nichtlebensversicherungsbereich in 23 Ländern Zentral- und Osteuropas an.

Die primären Segmente der Vienna Insurance Group sind Schaden- und Unfallversicherung, Lebensversicherung und Krankenversicherung. Die sekundären Segmente sind die Regionen Österreich, Tschechische Republik, Slowakei, Polen, Rumänien, Übrige CEE-Märkte und Sonstige Märkte.

Grundsätze der Rechnungslegung

Der vorliegende Konzernabschluss zum 31. Dezember 2008 wurde in Übereinstimmung mit den vom International Accounting Standards Board („IASB“) herausgegebenen International Financial Reporting Standards („IFRS“) einschließlich der anzuwendenden Interpretationen des International Financial Reporting Interpretations Committee („IFRIC“) erstellt. Der vorliegende Konzernabschluss wurde auf Grundlage der veröffentlichten, von der EU mit Verordnung angenommenen IFRS, die am 31. Dezember 2008 zwingend anzuwenden waren, erstellt. Im vorliegenden Konzernabschluss wurden somit folgende geänderte Vorschriften umgesetzt: Im Oktober 2008 veröffentlichte das IASB Änderungen zu IAS 39 (Finanzinstrumente: Ansatz und Bewertung) und IFRS 7 (Finanzinstrumente: Angaben) mit dem Titel „Umklassifizierung von finanziellen Vermögenswerten“, welche rückwirkend mit 1. Juli 2008 in Kraft traten. Seit 2002 gilt die Bezeichnung IFRS für das Gesamtkonzept der vom IASB verabschiedeten Standards. Bereits verabschiedete Standards werden weiter als International Accounting Standards (IAS) zitiert. Der IASB bzw. IFRIC hat weitere Standards und Änderungen von Standards und Interpretationen verabschiedet, die bis zum Erstellungszeitpunkt des Konzernabschlusses von der EU übernommen und im offiziellen Journal veröffentlicht wurden. Diese Standards und Interpretationen sind im Geschäftsjahr 2008 noch nicht verpflichtend anzuwenden und wurden durch die Vienna Insurance Group auch nicht frühzeitig angewandt.

Die Auswirkung dieser Bestimmungen ist unwesentlich bzw. kann teilweise noch nicht verlässlich eingeschätzt werden.

Der Konzernabschluss ist in 1.000 EUR („TEUR“, gerundet nach kaufmännischer Rundungsmethode) aufgestellt. Der Konzernabschluss wurde grundsätzlich auf Basis des historischen Anschaffungskostenprinzips erstellt; davon ausgenommen sind folgende Vermögenswerte und Schuldposten, die zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden:

  • Zur Veräußerung verfügbare Finanzinstrumente
  • Erfolgswirksam zum Zeitwert bewertete Finanzinstrumente inklusive zu Handelszwecken gehaltene Finanzinstrumente
  • Kapitalanlagen der fonds- und indexgebundenen Lebensversicherung und versicherungstechnische Rückstellungen der fonds- und indexgebundenen Lebensversicherung

Die im Folgenden beschriebenen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze wurden einheitlich für den gesamten Berichterstattungszeitraum und alle Berichtsperioden davor, seit Erstellung der IFRS-Eröffnungsbilanz per 1. Jänner 2004, angewendet. Sinngemäß gilt dies ebenfalls für alle im Konzernabschluss vollkonsolidierten Unternehmen. Die einzige Ausnahme von einer konzernweit einheitlichen Bilanzierung stellt die Bewertung der Versicherungsverträge gemäß IFRS 4 dar, wie im Abschnitt „Klassifizierung von Versicherungsverträgen“ näher erläutert wird.

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